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Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Freitag 24. Mai 2013, 11:09
von jpk
Richard Cole hat geschrieben:die Lehre ist nunmal die Lehre.

...und die steht manchmal nicht im Vordergrund.... man nimmt die Mittel, die man hat. Tiefhängende Früchte schmecken auch nicht schlecht.

:kino:

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Sonntag 26. Mai 2013, 18:59
von Richard Cole
Grummel . . .

Wir haben in der Eifel am Wochenden 10 Stunden gefochten - bis den Helden Arme und Rücken schwer waren.

Fechtergruß

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Sonntag 26. Mai 2013, 22:40
von Daniel
Richard Cole hat geschrieben:Grummel . . .

Wir haben in der Eifel am Wochenden 10 Stunden gefochten - bis den Helden Arme und Rücken schwer waren.

Fechtergruß


Hat trotzdem Spaß gemacht :D :foil:

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Montag 27. Mai 2013, 13:53
von Richard Cole
Das Fechten war super - nur das Wetter hätte etwas milder ausfallen können!

Fechtergruß

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Montag 3. Juni 2013, 10:11
von jpk
Richard Cole hat geschrieben:Wir haben in der Eifel am Wochenden 10 Stunden gefochten - bis den Helden Arme und Rücken schwer waren.

Sowas ist über 4 Tage nicht machbar mit Massenpublikum. Da braucht es andere Besucher in kleineren Mengen. Bei Dijon sind es 250 Menschen mit sehr unterschiedlichem Wissens- und Trainingsstand. Da ist zu erwarten, dass von einem Seminar von 2h vielleicht 2 Sätze im Gehirn hängen bleiben. Diese muss man auf den Punkt bringen. Die Sätze waren: "Fechten ist eine Ganzkörperkampfkunst. Setze alles an der Waffe und dem Körper ein." Das habe ich rübergebracht mit Unterhaltungsfaktor, damit es in Erinnerung bleibt. Ohne solches "Edutainment" in Neudeutsch, erreicht man bei solchen Massen nichts. Dann kann man gleich zu Hause bleiben.


:ugeek:

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juni 2013, 13:22
von Richard Cole
Sowas wurde und wird in der EWTO mit über 400 Leuten gemacht - die Frage ist immer, wie man es aufzieht, und es ist eine Frage des Konzepts.

Im Militär wird es mit noch größeren Mengen an Menschen gemacht - wenn dort natürlich auch andere Zielsetzungen herrschen.

Die Frage, die sich für mich stellt ist:

"Will ich Erwachsene unterhalten oder Wissen vermitteln?"

Das sind zwei verschiebene Ansätze, die nach verschiedenen Handlungsweisen rufen.

Fechtergruß

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Juni 2013, 02:20
von jpk
Richard Cole hat geschrieben:"Will ich Erwachsene unterhalten oder Wissen vermitteln?"

Für Menschen mit Interesse am Wissen war dann die Einzelansprache in der Übungszeit. Für die anderen war die Show.

Ich wollte hauptsächlich in andere Interpretationen reinschnuppern, besonders die Schule aus Bologna von den Italienern fand ich interessant. Und ansonsten wollte ich mich mit Erwachsenen unterhalten.
:kino:

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2013, 07:37
von Richard Cole
Hehe - warum auch nicht?

Ich denke, zum Vermitteln von Wissen ist unser angedachtes Projekt eh besser geeignet. Ist man in Person vorhanden, dann sollte man vor allem Konzepte darstellen und den Leuten das Fühlen vermitteln - es geht am raschesten, wenn der Unterrichtende selber Fühlen kann - dennoch ist Fühlen Lernen ein Vorgang von guten 2 Jahren - also auf einem Wochenendseminar nicht vermittelbar.

Fechtergruß

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Montag 10. Juni 2013, 07:54
von jpk
Auf solchen Ideen kann man nur einen Samen ins Hirn pflanzen, mehr auch nicht. Ein höherer Anspruch führt zur Frustration.

Persönlich denke ich, dass der Sinn solcher Events eher psychologisch und sozial ist. Der Teilnehmer erhält Motivation und Bestätigung für sein Hobby/Sport/KK und für dieses gute Gefühl zahlt man. Die Inhalte sind zweitrangig.

Betreffend Speer und Schild sind wir in der Ausführung in der Vorstellung nicht besonders gut gewesen. Peter hat starke Probleme als völliger Linkshänder, rechts den Speer zu führen, und ich konnte die Schilde erst kurz vor dem Event fertigstellen. Und Tartschen führen sich aufgrund der anderen Griffe und nicht so runden Form anders als die riesigen Wagenrädersimulatoren. Kurzum, mir war es unangenehm. Trotzdem kamen am Ende der Stunde Leute zu mir, die nicht nur behaupteten was gelernt zu haben, sondern den Kurs als einen "Augenöffner" bezeichnet haben. Spätestens da habe ich gemerkt, dass die Vorführung eher zweitrangig ist. Es kommt auf fachliche Inhalte an, Wissensvermittlungen von ein bis zwei Kernpunkten und ansonsten ist es "Wohlfühlen" in der Gemeinschaft Gleichgesinnter.

Re: 9. -12. Mai 2013, XIIth International Gathering Dijon,

BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juni 2013, 12:04
von Richard Cole
Das kingt doch alles in allem positiv.

Gruß,
Richard